DIE JANN-ORGEL VON SANKT JOSEF MEMMINGEN

Am 29. November 1980 wurde die Jann-Orgel in der Memminger Stadtpfarrkirche Sankt Josef geweiht.
Das Instrument war das bis dato größte, das Georg Jann (Allkofen-Laberweinting) gebaut hatte, und sorgte in Fachkreisen sofort für höchstes Interesse und Aufsehen. Auch das nationale und internationale Renommée der Firma Jann wurde durch diesen Orgelbau begründet.
Dem Memminger Orgelbau folgten (um nur die wichtigsten zu nennen) Aufträge in Regensburg, Waldsassen (Basilika), München (Liebfrauen-Dom), Bamberg (Konzerthalle »Joseph-Keilberth-Saal«) usw.
An Bedeutung und Qualität hat die Jann-Orgel von Sankt Josef bis heute nichts eingebüßt.
Durch die Orgelbauwerkstätte Josef Maier (Hergensweiler) wurden zum 20-jährigen Bestehen der Orgel im Jahr 2000 einige Arbeiten vorgenommen, die das Instrument dem Geschmack und dem orgelbautechnischen Stand unserer Zeit anpassen. Dabei wurde jedoch das ursprüngliche Konzept von Georg Jann in keiner Weise verändert.
Im Zuge einer Renovierung des Kirchen-Innenraumes im Jahr 2011 hat die Werkstätte von Josef Maier erneut umfangreiche Arbeiten an der Jann-Orgel vorgenommen.

Angaben zur Disposition über diesen Link .
Weiterhin können Sie hier eine Diskographie der Orgel abrufen.

Sankt Josef verfügt darüberhinaus über eine Truhenorgel (Positiv), die ebenfalls von Georg Jann gebaut wurde. Das Instrument aus dem Jahr 1978 (op. 23) verfügt über vier Register auf einem Manual. Es wird als Continuo-Instrument bei Orchestermessen, aber auch konzertant im Rahmen der Kryptakonzerte eingesetzt.

Die Vorgängerin unserer großen Jann-Orgel war ein Instrument der Orgelbaufirma G. F. Steinmeyer, Oettingen. Sie wurde 1929 gebaut und 1980 im Zuge des Einbaus der Jann-Orgel abgerissen. Die Disposition dieses großen, spätromantischen Instrumentes finden Sie hier.

Die Jann-Orgel