Nach seiner Neuformierung im Jahre 1975 unter Josef Fleschhut befindet sich der Kirchenchor Sankt Josef bereits in der vierten Chorleiterära.
Nachfolger von Josef Fleschhut waren Gerhard Siegl (1978–1984) und der heutige Kölner Domorganist Winfried Bönig (1984–1998). In diesem Zeitraum wurden viele der bedeutendsten kirchenmusikalischen Werke aufgeführt, wie Bachs Matthäus-Passion, Joseph Haydns Messen und die »Schöpfung«, Requiem von Brahms, Fauré und Duruflé u. a.
Sowohl Josef Fleschhut als auch Winfried Bönig sind Träger des Memminger Kulturpreises.
Seit 1998 ist Christian Weiherer Chordirektor an Sankt Josef. Unter seiner Leitung wurden bisher Mozarts Requiem und zahlreiche Bachsche Werke aufgeführt, zum Bachjahr 2000 die h-Moll-Messe; ein Werk, das vorher nie von einheimischen Kräften aufgeführt wurde. Im Sommer 2003 stand die »Messa da Requiem« von Giuseppe Verdi auf dem Programm, 2006 folgte das »War Requiem« von Benjamin Britten.
Darüberhinaus beschäftigt sich der Chor unter der Leitung von Christian Weiherer intensiv mit a-capella-Chormusik und zeitgenössischer Chorliteratur.
